Rennberichte 2007
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Nun zum eigentlichen Rennen!
Axel fuhr sowohl mit dem Formel 2 als auch mit dem Formel 1. Das Formel 2 Training war schon am Donnerstag. Wieder einmal musste der Zylinderkopf teilzerlegt werden, da sich ein Kipphebel verabschiedet hatte. Neuer Kipphebel war eingebaut und es kam zum zweiten Rennen. Axel:" Plötzlich tat es einen Schlag und der Motor wollte nicht mehr!" Kurze Analyse: Kipphebel vom Auslassventil gebrochen, Ventil abgerissen und ein großes Loch im Kolben. Totalschaden.
Aber wir hatten ja noch den Formel 1!
Erstes Training am Freitag. Motor wurde zu heiß, Kolbenfresser auf dem ersten und zweiten Zylinder. Aus! Stimmung bei der gesamten Crew auf dem Nullpunkt!
Christian und Klaus: Nach dem Training auf dem 5. und 6. Platz im Gesamt. Erstes Rennen: Christian tobte durch das Feld und lag sehr schnell auf dem zweiten Platz im Gesamt und dem ersten Platz in seiner Klasse. Drei Runden vor Schluss - Ausfall!!! Zahnriemen der Wasserpumpe gerissen. Schadensfeststellung: Zylinderkopf auf dem dritten Zylinder vom Brennraum zum Wasserkanal durchgeschweißt. Alle Zylinderkopfschraubengewinde gerissen. Ende!
Der "Chef" musste nun die Stimmung im Zelt hoch halten. Erstes Rennen nach erbittertem Zweikampf mit Freund Holtkamp auf dem vierten Platz, vor selbigem.
Zweites Rennen, nun in der zweiten Startreihe, wieder Zweikampf mit "Holli" und wieder Sieger und abermals auf dem vierten Platz im Gesamt.
| RENNBERICHT ASSEN 2007 |
Assen präsentierte sich mal wieder wie immer! Regen, Regen, Regen!
Leider war Assen nur eine Zwei-Tages-Veranstaltung, so dass wir am Samstag 2 Trainigsläufe und das erste Rennen fahren mussten. Etwas viel Stress, wie ich fand!
Der Vorstand der HRA sollte darauf bedacht sein, solche Veranstaltungen zu meiden!
Bedingt durch den Motorschaden von Christian, war der Hildener Rennstall nur mit einem Fahrzeug vertreten.
Der neue Motor von Axel, der durch Manni Biehl eingebaut und betreut worden war, hielt auch nicht das, was wir uns davon versprochen hatten - Ausfall durch Wasserpumpenschaden.
Allein der Toyota-Motor von Gerd Holtkamp, der im ersten Rennen noch durch einen Zündkabelschaden - Regen - stotterte, ging im zweiten Rennen bestialisch, was unweigerlich dazu führte, dass Holli das gesamte Feld hinter sich ließ. Endlich mal wieder ein Gesamtsieg! Danke an den Motorbauer!
Ich hielt mich dezent im Hintergrund und mein alter Motor schaffte noch den vierten Platz im Gesamtfeld.
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Das zweite Rennen am Sonntag, man will es kaum glauben, fand bei bewölktem Himmel, aber ohne Regen statt. Auch hier reichte es für den "Chef" nur zu einem vierten Platz in der Klasse und einem fünften Platz im Gesamtfeld.
Schnell abhaken und an das nächste Rennen, das Oldtimer Festival am Nürburgring denken.
An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei der Familie Schaddrack bedanken, die für die HRA ein phantastisches Catering aufgebaut hatten, und die uns dadurch so manchen schlechten Gedanken an Wetter und Rennen vergessen ließen.
Wir sehen uns vom 15. - 17.Juni 2007 am Ring beim Oldtimer-Festival des DAMC 05.
| Rennbericht vom Oldtimer-Festival 2007 |
Erstes freies Training am Freitag.
| Leichtes Einrollen und Einfahren des neuen Motors. Keine besonderen Ereignisse und ich war für das Zeittraining am Nachmittag gerüstet. |
Zeittraining am Freitagnachmittag!
| Gut gerüstet ging es in die erste Runde, die dem Anfahren der neuen Reifen diente. Zweite Runde! Nach dem Passieren der Dunlop-Kehre ging es durch die Fordkurve nach oben. Doch was war das? Plötzlich ließ sich der Wagen nicht mehr in die nächste Rechtskurve einlenken. Also nun mal schön langsam zurück zur Box. Dank der Hilfe von Bernd aus dem Rennstall von Manni Biehl war der Fehler schnell gefunden! Das linke Vorderrad war lose. Nachziehen des Rades und zurück auf die Piste. Erste Runde, alles in Ordnung! Zweite Runde an gleicher Stelle wieder die gleichen Symbole! Wieder das linke Vorderrad lose. Also jetzt schon leicht entnervt zurück zur Box und gleich in die Selbige. Weiterfahrt war nicht möglich. Ergebnis: Keine vernüftige Zeit und damit letzter Startplatz für das erste Rennen am Samstag. |
Damit war der Freitagabend gelaufen. Zerlegen der Vorderachse, Radbolzen erneuern, Radlager kontrollieren, reinigen der Felgenschüssel und der Radaufnahme, erneuern der Radmutter.
Nun die Hoffnung, dass wir den Fehler wirklich gefunden hatten.
| Erstes Rennen am Samstag |
Start des Rennes nach einer Einführungsrunde.
Vom letzten Startplatz ging es munter durch das ganze Feld. An das lose Vorderrad vom Freitag wurde kein Gedanke mehr verschwendet.
Nach fünf Runden lag ich auf dem vierten Platz im Gesamtfeld. Nun mit der Brechstange weiter. Ging leider nicht. Eingangs der Mercedes Arena wollten die Bremsen nicht so, wie der Fahrer. Volle Drehung in die Mercedes Arena hinein, gottlob ohne Berührung der Leitplanken. Motor aus. Das Feld zog wieder vorbei. Nachdem der Motor dann wieder angesprungen war, gings mit dickem Hals wieder durch das Feld und bis zum Abwinken des Rennens hatte ich den Platz sechs im Gesamtfeld erreicht. Das war zumindest eine gute Ausgangsbasis für das Rennen am Sonntag.
| Zweites Rennen am Sonntag |
Nun war die Situation wieder so, dass ich mir keinen Stress antun musste. Platz fünf und Platz vier waren schnell erreicht. Dann ging es leider nicht weiter nach vorne! Aber wir wollen ja nicht unzufrieden sein. Es kommen auch wieder bessere Tage und Rennen.
Rennbericht SPA FRANCORCHAMPS 03.- 05.08.2007
Ich muss diesmal etwas weiter vorgreifen!
Zwei Wochen vor dem Rennen war der Motor von Chris fertig. Aber leider war keine Zeit mehr da, diesen auch einzubauen und auf dem Prüfstand einzustellen.
Schnell also an den Ralt. Es sollte nur eine kleine Inspektion mit einer optischen Vermessung werden. Bei dem Druckverlusttest stellte sich dann heraus, dass das Einlassventil des ersten Zylinders undicht war. Na ja, man hat ja noch einen zweiten Motor! Vorsichthalber ein Druckverlusttest, der, man soll es nicht glauben, auch einen Druckverlust auf dem Einlassventil des ersten Zylinders ergab.
Also beide Zylinderkköpfe abbauen, Ventilsitze bearbeiten, Ventile bearbeiten und alles wieder komplettieren. Beim Abbau des Ansaugrohres tat sich ein größerer Schaden an einer alten Schweißstelle auf. Somit wurden die Ansaugrohre der beiden Motore ausgetauscht und das defekte Ansaugrohr geschweißt.
Alles zusammenbauen und Probelauf. Dem Himmel sei dank! Der Motor lief einwandfrei und hatte auch wieder seine alte Leistung.
Mittlerweile war Montag vor dem Rennen geworden.
Alles einpacken und Trailer und Wohnmobil fit für die Reise nach Spa machen. Donnerstag um 11.00 Uhr sollte die Abreise sein.
Der Gesundheitszustand meines treuen Freundes Boris verschlechterte sich von Tag zu Tag.
Am Abreisetag lag er morgens gegen 06.00 Uhr bewegungslos in der Küche. Schnell Chris geweckt und unter Tränen zum Tierarzt. Leider konnte der Tierarzt nicht mehr helfen, als ihm die letzte Spritze zu geben. Wir haben Boris mit nach Hause genommen und in unserem Garten im strömenden Regen begraben.
Das Wochenende fing damit entsprechend an!
Im Dauerregen ging dann die Fahrt nach Spa. Kurz vor Spa schloß der Himmel seine Schleusen und das Wetter war gar nicht so, wie es in Spa immer ist. Die Sonne schien für vier Tage.
| Freitag, erstes Zeittraining um 12.05 Uhr |
Mal wieder nichts neues!
Lockeres Einrollen, das einen 17. Platz im Gesamtfeld von 59 Fahrzeugen einbrachte. Natürlich fuhr "Boris" in Gedanken mit, erkennbar an einem schwarzen Trauerflor am Fahrzeug.
| Freitag, 15.10 Uhr, zweites Zeitraining |
Nicht viel besser! 12ter Platz im Gesamtfeld, damit für das erste Rennen am Samstag die 6. Startreihe. Es wurde Zeit, dass Freund Heinz kam und mal wieder seine bekannt gute Aufbauarbeit leistete!
| Samstag, 13.05 Uhr, erstes Rennen |
Viel Schrott! Man hätte annehmen können, dass dies das erste Rennen in der Saison war. Räder auf der Strecke, verunfallte Fahrzeuge am Streckenrand. Der "Chef", nun durch die Anwesenheit von Heinz angespornt, pflügte durch die Reihen und brachte es bedingt durch einem Verbremser in der letzten Kurve - der letzten Runde - nur auf Platz 7 im Gesamtfeld und Platz 6 in der Klasse.
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| Sonntag, 09.00 Uhr, zweites Rennen |
Nun wieder ohne Heinz, zu einer Unzeit ! Bedingt durch das Resultat von Samstag jetzt in der dritten Startreihe. Das Rennen lief mit weit weniger Unfällen eigentlich problemlos ab. Ergebnis: Platz 6 im Gesamtfeld und Platz 6 in der Klasse.
Nun muss es aber mal endlich wieder ein besseres Resultat geben, oder nagt der Zahn der Zeit so langsam am "Chef"?
Wir freuen uns auf das nächste Rennen am Nürburgring, die Eifel Classic vom 21. - 23.09. und hoffen neben Motivator Heinz auf viele Freunde und Bekannte, die uns die Daumen drücken!
Nürburgring Classic vom 21. - 23. September 2007
Zuerst das aller Wichtigste! Heinz ist wieder dabei!
Und ich habe es Euch ja versprochen, es geht wieder aufwärts. Gemeint ist der Kampfgeist des "Chefs". Kein zögerlicher Beginn im Training, sondern gleich mit guten Zeiten glänzen! Platz 4 im Training, dass hatten wir schon lange nicht mehr. Muss also doch an Heinz und seinen Motivationskünsten liegen.
Platz 4 bedeutete die zweite Startreihe mit Bruno im Nacken, der Rache geschworen hat. Freund Holli steht in der ersten Startreihe auf Pole, naja, bei dem Motor!
Freund Axel fährt mit seinem Formel 1, mit neuem Motor nur drei Runden, dann brodelt das Kühlwasser wieder. Da war doch schon mal was? Gut das er seinen Formel 2 Brabham BMW mitgebracht hat. So kann er das Training noch als 12er mit einer guten Zeit fahren.
| Erstes Rennen Sonntag um 09.50 Uhr |
Eine Zeit, die der "Chef" nun gar nicht mag. Trotzdem ein guter Start und Startplatz 4 gehalten. Aber was passiert da vorne? Plötzlich sind den beiden Fahrzeugen von Palle und Roland über Nacht Flügel gewachsen. Sollte es da wieder etwas Neues in der HRA geben? Das Reifenthema hatten wir ja zur Genüge behandelt, ist nun das Benzin dran? Man spricht hinter vorgehaltener Hand von Rennbenzin! Muss das nun wirklich sein? Müssen historische Fahrzeuge nun verbunden mit erheblichen Kosten Rennbenzin mit hoher Oktanzahl fahren? Ich denke nicht und bin gespannt auf die neuen Diskussionen.
Freund Holli fuhr ohne den Funken einer Chance auf dem dritten Platz fast 15 Sekunden hinter den Rennbenzinern her, gefolgt von mir. Dahinter 200 Meter Luft auf Bruno. Es konnte also nichts mehr passieren, oder? Es kommt nun mal wie es kommne muss, im "Schumacher S", einer Rechts-Links-Kombination die im Vierten Gang voll gefahren wird, zieht plötzlich ein wesentlich langsameres Fahrzeug nach innen und machte den Weg zu. Nur durch eine Vollbremsung mit vier stehenden Reifen gelang es mir einen Unfall zu vermeiden. Bedingt durch dieses Manöver kam nun Bruno von hinten auf und konnte mich in der letzten Runde, dank seines aerodynamisch wesentlich effizienteren Fahrzeugs, auf der Geraden überholen und somit Platz vier ereichen. Für mich blieb dann der fünfte Platz. Auch nicht schlecht!
Bild der Nürburgring Classic 2006
| Zweites Rennen um 16.45 |
Jetzt aus der dritten Startreihe auf Startplatz 5. Beim Start machte der führende wieder Spielchen, die wir schon einmal hatten wobei 2 schwere Unfälle passiert sind. Trotzdem für mich ein guter Start, Startplatz gehalten. Die Rennbenziner fuhren wieder alleine vorne weg. Man muss sich ja wirklich toll fühlen, wenn man auf diese Art und Weise Rennen fährt und gewinnt! Aber wenn man das braucht um glücklich zu werden, dann mal ran! Die übrigen Fahrzeuge hatten ein schönes Rennen und kämpften in einer anderen Liga untereinander. Holli auf Platz 3, Bruno acht Sekunden dahinter und der "Chef" 0.644 Sekunden hinter Bruno unter dessen Flügel. Dies war auch der Zieleinlauf und die Nicht-Renn-Benziner hatten Ihren Spaß! Alles in allem eine super Veranstaltung und ich möchte mich an dieser Stelle beim ADAC und dessen Helfern recht herzlich bedanken!
| Rennbericht RGB Saisonfinale 05. - 07.10.2007 |


































